Objekt: Koralle – Lager: Koralle

Deutschland

Titelbild

Beschreibung

Flakbunker von oben.

Objekt: Koralle (oder auch: Lager Koralle) war der Deckname einer von 1943 bis 1945 durch das Führungszentrum des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) genutzen militärischen Anlage nördlich von Berlin.1

Ursprünglich geplant als Marine-Nachrichtenschule begann der Bau 1939 im dichten Wald nördlich von Berlin. Bald schon stellte sich heraus, dass die immer größere werdende Gefahr durch Luftangriffe seitens der Alliierten eine Umnutzung erforderlich machten. So wurde die bisher in Berlin ansässige  Führungszentrale des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) hier her verlegt. Anschließend folgte auch die Hauptfunkstelle des Befehlshabers der U-Boote (BdU). Somit wurde eine Bündelung aller Nachrichtenverbindungen erwirkt und in bombensichere Bunker verlegt.1

Hochbunker von Oben.

Es gab einen Flakbunker, einen Hochbunker und einen unterirdischen Bunker. In dem unterirdischen Bunker operierte die Zentrale des OKM. Hinzu kamen ein Offizierskasino, Baracken, mehrere Löschwasserteiche und andere kleinere Objekte. Die Gebäude waren zum Teil unterirdisch miteinander verbunden. Ebenso in der Nähe befand sich das Wohnhaus von Großadmiral Dönitz.1

Nach Ende des Krieges erfolgte die Sprengung der Anlage durch sowjetische Truppen. Der Unterirdische Bunker ist heute noch im Rohbau  erhalten, ebenso wie das Wohnhaus des Großadmirals. Die beiden anderen Bunker liegen in Trümmern, können aber frei begangen werden. Die restlichen Bauten sind leider nicht mehr existent.1

Kommentar

Beton und noch mal Beton. Sowas habe ich hier nicht erwartet. Am liebsten möchte man überall reinkriechen und am besten das verlorene Bernsteinzimmer finden. Auch wenn es nur in einen von den drei Bunkern wirklich hinein geht, so hat dieses Objekt seinen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.

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