Kaserne Vogelsang, Deutschland

Zehdenick, Deutschland

Beitragsbild

Beschreibung

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die neue Sowjetische „Kaserne Vogelsang“ nahe des gleichnamigen Ortes. Gebaut und bezahlt wurde sie von der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. 1

Neben dem Stab der 25. Panzerdivision der 20. Gardearmee waren zudem das 162. Panzerregiment, das 803. Mot.-Schützenregiment, das 1702. Fla-Raketenregiment sowie die zum Großverband gehörende taktische Raketenabteilung stationiert. Zusätzlich befand sich auf dem Gelände eine Stütznachrichtenzentrale (STNZ) des Grundnetzes der GSSD. Diese STNZ hatte aber mit den Strukturen des übrigen Objektes nichts zu tun und war nicht in die Abläufe der 25. PD eingebunden. Zeitweise lebten mehr als 15.000 russische Soldaten und Zivilisten in der Kaserne im Wald. 1

Zwischen 1959 und 1960 waren dort auch die Nuklearraketen vom Typ R-5 stationiert, die unter anderem auf Frankreich und Großbritannien gerichtet waren. Im April 1959 folgte das System R-5M. Zwischen 1983 und 1988 wurden in Vogelsang Nuklearraketen vom Typ SS-12 gelagert. Diese Aufgabe wurde von einer beweglichen raketentechnischen Basis übernommen, von der lediglich die Feldpostnummer 55543 bekannt wurde. Die Sicherstellung soll für die 152. Raketenbrigade erfolgt sein. 1

Seit dem Abzug der russischen Truppen 1994 liegt das riesige Gelände brach und wird folgend abschnittsweise renaturiert. 1

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