Höhere Fachschule für Wirkerei und Strickerei – Chemnitz, DE

Beschreibung

Beitragsbild

Bild vom 13.3.1953. Quelle: Bundesarchiv via Wikimedia 2.

Im Jahr 1920 1927 entstand das Gebäude der Höheren Fachschule für Wirkerei und Strickerei. Auch Fachabteilungen der Spinnerei und der Wäscherei waren hier untergebracht. Im zweiten Weltkrieg wird das Schulgebäude von Bomben getroffen und stark beschädigt. 1,2,3

Nach Kriegsende sollte das Gebäude abgerissen werden, man entschied sich jedoch, es vorerst provisorisch instand zu setzen sodass der Schulbetrieb fortgesetzt werden konnte. Ab 1950 wurde die Schule zur „Ingenieurschule für Textiltechnologie Karl-Marx-Stadt“ und wurde somit die größte Textil- und Bekleidungsfachschule des Ministeriums für Leichtindustrie der DDR. Bis zu 700 Schüler wurden hier zu Technikern, Meistern oder Ingenieuren für die Fachrichtungen Baumwollspinnerei, Baumwoll-, Leinen-, Möbelstoff- und Teppichweberei, Wirkerei und Strickerei in Bekleidung, Wäscherei, chemischer Reinigung und Veredelung sowie Textilchemie ausgebildet. In den grossen Lehrwerkstätten, die mit den modernsten Maschinen ausgestattet waren, erhielten die Studenten ihren praktischen Unterricht. Die Schule wurde später in die Staatliche Akademie für Technik der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt eingegliedert. 1,2,3

Nach der Wende schloss die Schule, jedoch wurde das Gebäude noch kurz von der Philosophischen- und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technische Universität genutzt. Es ist nicht bekannt, seit wann das Gebäude nun leer steht. Jedoch gab es am 12.08.2013 einem Brand im Dachstuhl des Gebäudes und wurde noch weiter als bisher zerstört. 1

Kommentar

Ein im Ursprung sehr schönes Gebäude, welches unbedingt erhalten werden sollte.

Galerie

Quellen

1. Freie Presse (Externer Link)

2. Bundesarchiv via Wikimedia (Externer Link)

3. Festschrift zur Ingenieurschule für Textiltechnologie (Beige Leinen Ausgabe)

Bearbeitung

30.12.2012

04.03.2021

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