Heeresversuchsanstalt – Kummersdorf-Gut

Kummersdorf, Deutschland

Einfahrt

Beschreibung

Im Jahr 1874 wurde im Forst einen Artillerieschießplatz errichtet. 1

Im Dritten Reich betrieb die Wehrmacht auf dem Gelände bis ein Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme und Ausrüstung. So forschte hier unter anderem Wernher von Braun, bis zur Verlegung nach Peenemünde 1936, an den  Flüssigkeitsraketentriebwerken A1 und A2. Aus Platzgründen konnten in Kummersdorf selbst jedoch keine größeren Raketen gestartet werden. Ab 1939 wurde in Kummersdorf auch am Uranprojekt gearbeitet. 1

Neben einem großen Schießplatz, befanden sich hier u. a. die Versuchsstelle Gottow und die Kraftfahrversuchsstelle des Heeres. Dort wurden anderen Fahrzeugen alle Prototypen der deutschen Panzerkampfwagen sowie Beutepanzer getestet. Der Betrieb wurde bis Kriegende aufrecht erhalten. 1

Auf einem Teil des Areals errichtete die DDR 1957 für Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte den Flugplatz Sperenberg. 1

Seit Juni 2007 steht das Gelände der Heereswaffenversuchsanstalt unter Denkmalschutz. Hier befindet sich heute das Historisch-Technische Museum Kummersdorf. 1

Kommentar

Ein riesiges Areal, welches ich noch nicht vollständig erfasst habe. Ein Wahnsinn, an was alles in der vergleichsweise kurzen Zeit geforscht wurde.

Ich freue mich auf deine  Kommentare zum Thema.

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