Elbtalzentrale – Pirna, DE

Beschreibung

Das Elektrizitätswerk Elbtalzentrale wurde 1911 nach den Plänen von Werner Issel im Auftrag der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft erbaut. Die Formensprache war deutlich im Jugendstil gehalten und beinhaltete dass Kessel- und Turbinenhaus mit einem Dampfgenator (15000 PS), eine Schaltwarte sowie ein Wohngebäude. Noch im selben Jahr wurde Elbtalzentrale A.G. gegründet. 1

Am 01.07.1913 wurde das Kohlekraftwerk in Betrieb genommen. Es versorgte nun die komplette Region, zusammen mit den Kraftwerken in Bohlen, Hirschfelde und Lauda. Zehn Jahre später, 1923 wurde das Werk durch die A.G. Sächsische Werke übernommen. 1

1929, nach 16 Jahren seit der Errichtung, wurde die Stromerzeugung eingestellt und es fungierte fortan als Schalt- und Umspannwerk. Diese Aufgabe erfüllte es fortan bis 1975. 1

Bis zur Wende wurde das Werk als Teil des „VEB Hauswirtschaft Pirna“ als Verwaltungsstandort mit Fuhrpark, Werkstatt und Lager genutzt. Bis 1998 folgten noch Nachnutzungen als Lager, bis die Anlage dann aufgegeben wurde. 1

Die Elbtalzentrale steht unter Denkmalschutz. Eine neuere Verwendung steht noch nicht in Sicht. 1

Kommentar

Hier würde wunderbar ein Club- oder ein Veranstaltungssaal hinein passen. Es ist genügend Platz im inneren und die Umgebung ist locker bis industriell bebaut, sodass man sich kaum sorgen über eventuelle Beschwerden wegen Ruhestörung machen müsste. Zudem sind noch viele Teile der Schaltwarte vorhanden, um den speziellen Charakter zu unterstreichen.

Galerie

Quellen

1. Auszug vom Denkmalschutz (Offline)

Bearbeitung

06.11.2011

14.02.2021

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