Drahtbürstenfabrik Bittrich & Simon

Chemnitz, Deutschland

Eingangsbereich zur Fabrik

Beschreibung

Historisches Plakat 1941

Carl Simon & Gustav Bittrich erichteten 1899 ihre Drahtbürstenfabrik. Sie bestand aus einer kleinen Fabrik und ein Wohnhaus. 1904 wird das Wohnhaus zur Villa ausgebaut. Bereits 1911 wurde die Fabrik um ein größeres Gebäude erweitert (Klinkersteinfassade). Der Neubau wurde zudem mit der vorher freistehenden Villa verbunden und stellte nun das Eingangsportal dar. 1

Einer der Brüder, Carl Simon, stirbt 1923, worauf die Söhne Horst und Rudolf der Brüder die Geschäfte übernehmen. 1

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird 1946 die Fabrik enteignet und als DDR Volkseingentum in die „VEB Bittrich & Simon KG“ gewandelt. 1

Nach der Wende, lebte das Werk als „Technische Drahtbürsten & Transportgeräte GmbH“ fort, musste aber 1996 konkurs anmelden und stellte den Betrieb ein. Seither wird versucht, eine Nachfolgeverwendung des Objektes, z.B. als Wohnhaus zu etablieren. Das originale, erste Fabrikgebäude wurde gegen 2011 teilweise abgerissen. 1

 Update 20.08.2015: Laut einem Eintrag im „Deutsches Architekturforum“ (Externer Link) wird das Gelände gerade beräumt und Bauarbeiten finden statt. Kommt eine Wiederbelebung?

Kommentar

Eine kurze Geschichte, die hier hoffentlich noch nicht endet. Die Bausubstanz ist gut und das Areal brauchbar. Einzig die Bahnlinie gleich nebenan, könnte für Wohnnutzung etwas stören.

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