Blockhütte Joseph Goebbels

Blick durch den Wald

Beschreibung

1936 schenkte die Stadt Berlin den Bogensee und knapp 500 Hektar Land dem damaligen Reichspropagandaminister Joseph Goebbels zu seinem 39. Geburtstag. Am Ostufer des Sees, stand ein Blockhaus, welches früher dem Kämmerer und Geheimen Rat seiner Majestät, Graf Wilhelm von Redern gehörte, er es jedoch mit 5000 Hektar Land an den Magistrat von Berlin verkaufte. 1

Goebbels nutzte die Blockhütte für Empfänge von Prominenten aus Künstlerkreisen und Politik, aber auch als „Liebesnest“. 1

Doch die Hütte genügte bald nicht mehr und es wurde an der nordwestlichen Ecke des Bogensees ein neuer Landsitz errichtet, der Waldhof am Bogensee. Die Hütte wurde nur noch spärlich genutzt. 1

Erste direkte Spuren finden sich ab 2000 bis 2008 wieder, denn hier nutzte die Berliner Forstverwaltung mit ihrer Verwaltung die Blockhütte. Am 14. Mai 2015 wurde es durch einen Dachstuhlbrand schwer beschädigt und verfiel seitdem. 1

Update 2019: Das Gebäude scheint nach letzten Informationen nun abgerissen worden zu sein. Der Keller wird gerade verfüllt. 1

Kommentar

Ein wirklich schönes Blockhaus und zudem noch in dieser Lage. Aktuell scheint es ungenutzt zu sein. Doch es steht immer noch.

Leider finden sich kaum Aufzeichnungen zur Nachnutzung, gerade zu DDR Zeiten. Ich denke dass es von der FDJ Jugendhochschule mit genutzt wurde. Es bietet sich ja direkt an.

Die Bilder stammen aus 2013 und zeigen daher den Zustand vor dem Brand an.

Galerie

Quellen

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