Batterie Goeben (Feuerkommandostelle)

Swinemünde (Świnoujście), Polen

Beschreibung

Illustration vor Ort.

Mitten im Wald neben Swinemünde findet man die sogenannte Glocke. Eine seltsame architektonische Konstruktion aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie stellte den Feuerleitstand der Strandbatterie Goeben dar, wurde aber nie fertig gestellt. 1

Die Batterie Goeben, nach General August von Goeben, aus dem Krieg gegen Frankreich 1870 bekannt, sollten bei künftigen Konflikten den Schutz des Hafens von Swinemünde dienen. Der Bau wurde 1938 begonnen und sah drei Geschütze mit einer Reichweite von 38km vor. Feuerleitstelle sollte die Glocke sein. Über dem Bunker, befand sich im Erdgeschoss der Generatorenraum. Im ersten Geschoss darüber waren Sozial- und Fernmelderäume angeordnet. Ein weiterer Ausbau, unter anderem die Kommandozentrale mit den Teleoptiken im Obergeschoss, wurde durch Kriegsbeginn abgebrochen. Die Geschütze wurden abgebaut und Tarava in Norwegen gebracht und die Atlantikküste zu sichern. Der Bunkerbereich wurde aber als Feuerkommandostelle der Batterie Vineta genutzt. 1

In der Nachkriegszeit wurde die Glocke von der Polnischen Armee für unspezifische Zwecke genutzt und später zum Brandbeobachtungsturm umfunktioniert, saniert und im Bunker ein kleines Museum eingerichtet. 1

Kommentar

Bis zu diesem Turm, wusste ich ehrlich gesagt nicht einmal, dass es so etwas gibt. Es soll aber einige wenige in Europa geben. In Polen ist es tatsächlich der einzigste seiner Art.

Die Bilder von den ehemaligen Geschützständen und Bunkern fehlen, da ich nicht genügend Zeit hatte. Das hole ich aber gewiss noch nach.

Es ist zwar meist immer jemand vor Ort, doch der verweilt ganz oben in der Spitze und schaut, dass es keine Feuer gibt. Im Turm gibt es noch eine Mini-Ausstellung und Illustrationen, wie das ganze mal ausgesehen hat. Aber ich bin mir sicher, genau so… wie in meiner Fotomontage :)-. Sauron lässt grüßen.

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1. Informationen an den Tafeln und Gespräch vor Ort