Gasthof Zum goldenen Löwen – Dresden

Beschreibung

Das Ballhaus in besseren Zeiten.

Eingelesene Postkarte, Bearbeitet.

Der Gasthof „Zum goldenen Löwen“ wurde 1875 im Stil der Neorenaissance errichtet. Er ist ein dreigeschossiger Bau, mit großzügigem Ballsaal im zweiten Geschoss sowie Gasträumen im Parterre. Außerdem gab es einige Fremdenzimmer und eine Asphaltkegelbahn. Ab 1906 transportierte die Lockwitztalbahn die Gäste bis direkt vor die Tür, denn der Gasthof besaß eine eigene Haltestelle. Der Besitzer war übrigens der Fleischer und Gastwirt Karl Gotthilf Beil. Ab 1898 folgte dann  Theodor Rudolf Freitag. Das Objekt überlebte beide Weltkriege und wurde in der DDR auch für Theateraufführungen genutzt. Doch musste 1965 der Saal aufgrund von Problemen bei der Statik gesperrt werden. Dieser diente dann nur noch als Lager. 1980 wurde dann auch die Gaststätte geschlossen. Bis in die neunziger Jahre, war im Erdgeschoss noch ein Optiker und ein Schuhreparaturservice einquartiert. Trotz dem das Objekt von baugeschichtlicher, kulturhistorischer, ortsgeschichtlicher und sozialgeschichtlicher Bedeutung ist und zudem unter Denkmalschutz steht, verfällt dieses weiter zusehends. 1,2,3

Geplant war seit dem ein Ferienzentrum für eine Burschenschaft. 2013 sollte es ein Eros-Center mit Nachtbar und Separees werden. 2,3

Kommentar

Ein wirklich schönes Gebäude. Dass es keine Nachtclub geworden ist, finde ich persönlich gut, denn es wäre unwürdig für dieses Haus gewesen. Andererseits, hätte es wieder Leben inne gehabt.

Galerie

Quellen

1. Wikipedia (Externer Link)

2. Stadtwiki DD (Externer Link)

3. Dresdner Stadtteile (Externer Link)

Bearbeitung

19.05.2013

14.02.2021

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